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Finn Große-Freese kämpft sich bei der Triathlon-WM in Nizza ins Ziel

Bei der Ironman-Weltmeisterschaft im französischen Nizza zeigte Finn Große-Freese einmal mehr seinen unbändigen Kampfgeist. Der 24-jährige Bayreuther erreichte trotz großer Rückenschmerzen als 16. das Ziel über die Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen) – und sammelte damit wertvolle Erfahrungen für die kommenden Jahre.

Nach dem Schwimmen lag Finn noch in der Spitzengruppe der Profis. Auf der anspruchsvollen Radstrecke entlang der Côte d’Azur spürte er jedoch früh Probleme im Rücken, die ihn im weiteren Verlauf stark beeinträchtigten. „Es war von Anfang an ein harter Tag. Ich habe mich durch die Radkilometer gekämpft, aber ab der zweiten Hälfte wurde es richtig schwierig“, so Große-Freese.

Auch beim abschließenden Marathon lief es nicht wie geplant. „Ich musste immer wieder daran denken aufzugeben, habe aber versucht, Schritt für Schritt weiterzumachen“, beschreibt er. Am Ende erreichte er das Ziel nach 8:21:08 – erschöpft, aber zufrieden, es trotz aller Widrigkeiten geschafft zu haben.

Rückblick auf die Saison

Die WM in Nizza bildete den Höhepunkt einer intensiven Saison für Finn Große-Freese. Zuvor hatte er mit seinen ersten beiden Ironman-Siegen in Kopenhagen und Klagenfurt überzeugt und sich als feste Größe im internationalen Feld etabliert. Mehrfach konnte er Top-Platzierungen einfahren und damit seine Entwicklung als junger Profi-Triathlet bestätigen.

„Ich bin jetzt in der Weltspitze angekommen, aber noch nicht in der absoluten. Aber ich bin ja noch jung, und das ist mein Ziel für die nächsten Jahre“, so Große-Freese.

Blick nach vorn

Für das Jahr 2025 hat Finn nun keine weiteren Wettkämpfe mehr geplant. Er will die verbleibenden Monate nutzen, um seinem Körper Regeneration zu geben, die Saison aufzuarbeiten und die Basis für kommende Erfolge zu legen. Das große Ziel bleibt, sich bei den nächsten Weltmeisterschaften noch weiter nach vorne zu kämpfen – und auch dort schon bald um die Top-Platzierungen mitzureden.